Mit ‹Kurs Richtung Bio› bieten das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL und die Agrarmarkt Austria Marketing GesmbH vier regionale Abende zu Standpunkten, Zukunft und Genuss von Bio.
In der Kunsthalle Exnergasse im WUK erzählen ausgesuchte Produzent*innen ihre Geschichten zu herausragenden Bio-Lebensmitteln, -Praktiken und -Ideen. Ein/e Kulinariker*in führt durch die Vielfalt regionstypischer Biolebensmittel – Verkostung inklusive. Eine prominente Persönlichkeit stellt sich den drängenden Fragen zur Zukunft der (Biologischen) Landwirtschaft und der Ernährung und zum Ausklang besteht die Möglichkeit, bei Bio-Brot, -Wein und ausgesuchten -Spezialitäten, zu plaudern und zu diskutieren, wieso Bio den entscheidenden Unterschied macht.
Angesprochen sind vor allem Konsument*innen, Journalist*innen und Multiplikator*innen im Wiener Raum.
Der erste Abend widmete sich am 25.11.2019 dem Osten (Österreichs). Hier geht es zur Nachbetrachtung von ‹Der Osten – Kus Richtung Bio›.

Der Osten

Den Beginn der neuen Veranstaltungsreihe ‹Kurs Richtung Bio› machte der geografische Osten (Österreichs).

Im Wiener WUK traten am 25. November 2019 über 150 Bio-Interessierte in den Dialog, bezogen Informationen aus erster Hand und entlockten den Expert*innen und Bio-Dingen ihr Wissen. Anhand innovativer Bio-Dinge wurden im spielerischen Erfahrungsaustausch und wechselnden Kursrunden verschiedenste Aspekte der Biologischen Landwirtschaft der Bio-Lebensmittel aus dem Osten Österreichs beleuchtet.

Der begeisternde Abend bot:

  1. Lebendige Bio-Kurse
  2. Einen sinnlichen Bio-Genussparcours
  3. Eine kritische Bio-Zukunftsdenkwerkstatt

‹Der Osten› machte Ende November 2019 den Anfang der Kursserie. Inspirierenden Persönlichkeiten machten jeden der ‹Kurse› zu einem lustvollen Lernort:

Martin Grassberger (Arzt und Autor von „Das leise Sterben“), Katharina Seiser (Kulinarik-Journalistin und Autorin), David Brunmayr (Gründer von Organic Tools), Johannes Ehrenfeldner (Direktor des Nationalparks Neusiedelersee – Seewinkel), Michael Gindl (Biodynamischer Winzer), Galina Hagn (Bio-Vielfaltsgärtnerin, Bioschanze), Jürgen Kerzendorfer (Bio-Wirt und Sommelier, Weinhaus Arlt), Monika Liehl (Bio-Ziegenbäuerin und Initiatorin des Markts der Erde in Parndorf).

Die ANMELDUNG zu KURS RICHTUNG BIO 2020 ist noch nicht offen.

Bei ‹Kurs Richtung Bio› erwartet Sie ein regionaler Abend zu Standpunkten, Zukunft und Genuss von Bio. Der Termin für den Kursabend im Jahr 2020 steht noch nicht fest. Falls Sie verständigt werden wollen, und noch nicht am E-Mail-Verteiler stehen, schreiben Sie uns ein formloses und unverbindliches E-Mail: kontakt@kursrichtungbio.at.

anmeldung

Das Thema: Kurs Richtung Bio

Österreich nimmt Kurs Richtung Bio. Schon länger und erfolgreich. Und dennoch: Bio ist gewissermaßen kompliziert, für viele zu kompliziert. Die Komplexität der Bio-Erzählungen können wir nur auflösen, indem wir die Zusammenhänge einfach darstellen und die Inhalte aufdröseln. Dazu braucht es einen Kurs Richtung Bio.

Im Fokus des neuen Veranstaltungsformats stehen typische Bio-Lebensmittel und Praktiken aus den vier Himmelsrichtungen. Ihre Geschichten werden erzählt, ihr Geschmack wird erforscht, aber auch die Fragen ‚Wohin geht die Bioreise?‘, ‚Welche Richtungen soll/wird Bio gehen?‘ werden gestellt und von renommierten Persönlichkeiten versucht zu beantworten. Beim Kurs Richtung Bio können Sie Bio mit allen Sinnen erleben.

Bei der Veranstaltungsreihe „Kurs Richtung Bio“ steht in vier aufeinanderfolgenden Jahren die Interaktion mit den Besucher*innen im Mittelpunkt. Den Beginn machte 2019 der geografische Osten (Österreichs).

Der Ablauf

Der Abend besteht für jeden Besucher/jede Besucherin aus insgesamt vier Programmpunkten (jeweils à 25 Minuten):

  • 2 x Bio-Kurs: jeweils zwei, frei wählbare Gespräche bei den Produzent*innen
  • 1 x Bio-Genussparcours: eine, von einer Kulinarikerin angeleitete Verkostung regionstypischer Bio-Lebensmittel.
  • 1 x Bio-Zukunftsdenkwerkstatt: prominenter Impuls und Diskussion zur Frage, wohin sich Bio in Zukunft entwickelt/entwickeln soll

Jeder der vier Programmpunkte dauert 25 Minuten.

Sie melden sich beim Einlass nach kurzem Studium (und Erklärung) der „Spielregeln“ und des „Kursprogramms“ zu Ihren persönlichen Bio-Kursen an.
Die beiden Gespräche bei den Produzent*innen sind frei wählbar. Die Biostationen „Bio-Genussparcours“ und „Bio-Zukunftsdenkwerkstatt“ stehen für alle Besucher*innen am Programm.

Zum Ausklang besteht die Möglichkeit, ungezwungen bei Bio-Brot, -Wein und ausgesuchten -Spezialitäten, den Abend noch einmal Revue passieren zu lassen und  gemeinsam zu überlegen, wieso Bio den entscheidenden Unterschied macht.

Wohin geht die Bioreise?

Um Antworten zu finden, geht es neben einer Reflexion der bisherigen Entwicklung des Biolandbaus vor allem um eine dynamische Auseinandersetzung mit möglichen Zukunftsperspektiven. In der Kommunikation mit den Konsument*innen bedeutet das unter anderem auch, das Verständnis für die biologische Praxis zu fördern und das Wissen über die Vorzüge der Biolandwirtschaft auch im Konsumalltag zu etablieren. Gleichzeitig gilt es das Vertrauen in Bio zu stärken sowie ein Verständnis für die sich ständig verändernde Lebenswirklichkeit im vermehrt städtischen Umfeld zu entwickeln.

Da trifft es sich gut, dass Bio anders als die gesetzliche Mindeststandardlandwirtschaft eine Vielzahl an Geschichten zu erzählen hat, die weder marketing- noch marktgetrieben sind und die sich auch in keine Schablonen pressen lassen. Diese Geschichten sind gezeichnet von persönlichen Leidenschaften, die auch die Bio-Lebensmittel einzigartig machen. Diese Geschichten gilt es zu erzählen und mit der Verbreitung lebendig zu machen.

Ziel der „vier regionalen Abende zu Standpunkten, Zukunft und Genuss von Bio“ ist es, Bio-Geschichten zu erzählen und mit interessierten Konsument*innen einen Dialog über Fragen des Wissens (und Nicht-Wissens) zu führen, um deren alltägliche Auseinandersetzung mit Fragen der Ernährung, Gesundheit und Umwelt zu bereichern und zu vertiefen.

Und wer weiß? Vielleicht schmeckt der Westen anders als der Osten, vielleicht riecht der Süden anders als der Norden?

Kurator*innen

Reinhard Geßl, Elisabeth Klingbacher, Barbara Köcher-Schulz

Design und Ausstellungsgestaltung

dform: Andreas Pawlik, Christian Manser, Fanny Arnold, Christoph Höbart

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